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OP-Risiko / OP-Risiken Brustverkleinerung / Brustreduktion / Bruststraffung PDF Drucken E-Mail

OP-Risiko - Allgemeine Hinweise zur Brustverkleinerung / Brustreduktion

Wie jeder operative Eingriff ist auch die Brustverkleinerung / Brustreduktion mit Risiken verbunden.

Das mit einer Brustverkleinerung / Brustreduktion verbundene Risiko wird zum einen von dem Eingriff,  also der Brustverkleinerung / Brustreduktion als solcher, zum anderen aber auch von der gewählten Narkoseart bestimmt. Die Brustverkleinerung geht üblicherweise mit einer Bruststraffung einher. Die Bruststraffung ist aber auch ohne Brustverkleinerung möglich.

Risiko und Nutzen einer Brustverkleinerung / Brustreduktion / Brust-OP müssen genau abgewogen werden. Dazu ist es notwendig sich die Vorgehensweise und die die damit jeweils verbundenen Risiken genau anzusehen.

OP-Risiko - Verlauf einer Brustreduktion / Brustverkleinerung / Bruststraffung

Grundsätzlich stehen zwei OP-Methoden zur Wahl.

Erstens die schonende, narbensparende Brust-OP-Methode. Bei dieser Brust-OP wird zunächst ein Schnitt um den Warzenhof geführt, ein weiterer Schnitt vom Warzenhof senkrecht nach unten bis zur Brustfalte. Anschließend wird die Haut an der Schnittkante gestrafft, Überschüsse entfernt und die Schnittkanten wieder vernäht.

Zweitens die T-Schnitt-Methode der Brustverkleinerung / Brustreduktion. Die Vorgehensweise ist zunächst wie bei der narbensparenden Brust-OP. Jedoch wird hier zusätzlich ein weiterer, waagrechter  Schnitt in der Brustlfalte geführt. 

Der Schnitt um die Brustwarze ermöglicht bei beiden Methoden eine Verlagerung der Brustwarze nach oben. Da die Brustwarze (abgesehen von Ausnahmefällen bei sehr großen Brüsten) nicht abgelöst wird, sind bleibende Einschränkungen, bspw. hinsichtlich der Stillfähigkeit, in aller Regel nicht zu erwarten. 

 
OP-Risiko - Brustverkleinerung / Brustreduktion - Risiken, Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen

Nachfolgend aufgeführte Risiken und Nebenwirkungen sind möglich, jedoch nicht alle gleich wahrscheinlich. So ist die Infektion mit HIV durch verseuchte Blutkonserven extrem unwahrscheinlich und setzt zudem voraus, daß Blutkonserven überhaupt benötigt werden, was bei einer Brustverkleinerung / Brustreduktion zwar ebenfalls denkbar aber eher die Ausnahme ist.

  • Sensibilitätsverlust an den Brustwarzen, in der Regel vorübergehend,  in Ausnahmefällen bleibend (z.B. bei vollständiger Abtrennung der Brustwarze)
  • Sensibiltätsverlust an der Hautoberfläche nach Durchtrennung kleiner Hautnerven
  • Verlust der Stillfähigkeit bei vollständiger Abtrennung der Brustwarzen (nur bei großer OP)
  • Schmerzen und Schwellungen
  • Blutergüsse / Hämatome
  • Blutverlust
  • Infektion mit HIV / Hepatitis durch kontaminierte Blutkonserven sofern diese aufgrund des Blutverlustes erforderlich werden
  • Infektionskrankheiten
  • lokale Infektionen
  • Wundheilungsstörungen
  • Narben und Narbenwucherungen
  • Abszesse
  • Gewebeverhärtung
  • Gewebevernarbung
  • Kreislaufschock


 

wird unterstützt von:
Prof. Dr. med.
Dennis von Heimburg
Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie

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